Eine Frittata …

…nicht nur für Mädchen.

Wenn die Sonne gerade mal nicht scheint und sich das sogenannte Post-Urlaubs-Syndrom eingestellt hat, man also den Nach-dem-Urlaub-Blues bekommt, dann ist es Zeit sich die Sonne auf den Tisch zu holen. Ich habe das in Form einer Frittata gemacht, einer italienischen Variante des Omlettes. Das Rezept ist denkbar einfach, man verquirlt einfach ein paar Eier (in meinem Fall 5) gibt einen Schuß Mineralwasser oder Milch dazu, eine handvoll geriebenen Parmesan, salzt und pfeffert das Ganze und als weitere Zutaten habe ich Kartoffeln vom Vortag, Kapuzinerkresseblättchen und Blüten aus meinem Garten dazu gegeben. Das Blütenpotpourri bestand aus Zucchini-, Malven- Kapuzinerkresse- und Borretschblüten.  Die einzige Herausvorderung ist das Ausbacken in der Pfanne, da die Temperatur nicht zu stark sein darf, damit sie auch durchgart. Wer Schwierigkeiten damit hat kann sie auch im Backofen stocken lassen. Eine Frittata kann kalt oder warm gegessen werden.

frittata

Inspiriert wurde ich von einem jungen Mann, der auf einer Kölner Blumenwiese einen Wildblumenstrauß für seine Angebetete sammelte. Ein schöner und schon lange nicht mehr gesehener Anblick, der nicht nur Romantikerherzen höher schlagen läßt.  Bei mir gabs den floralen Liebesbeweis jedoch nur auf dem Teller, aber Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.

zucchinistempel
Das sind übrigens keine Meeresmitbringsel aus dem Urlaub, sondern die Stempelchen der Zucchiniblüten.

 

 

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