Farbenfroher Blumenkohl

Neulich in Thüringen habe ich bunten Blumenkohl gefunden und war von dieser Farbenpracht ziemlich begeistert. Mir blieb also nichts anderes übrig, als diese bunten Miniblumenkohlköpfe mitzunehmen.

Damit der Kohl nicht seine Farbe verliert sollte man ihn entweder Dämpfen oder einen Schuss Essig ins Kochwasser geben oder 8 Sekunden kochen, dann abkühlen lassen und hinterher gar kochen. Ich habe mich fürs dämpfen entschieden und er war nach dem Kochen genauso farbenfroh wie vorher. Serviert habe ich ihn dann mit Käsesauce und einem Olivenöl-Kartoffelstampf mit getrockneten Tomaten und frischem Bärlauch.

Ich möchte noch hinzufügen, dass der Blumenkohl doch ein bißchen anders schmeckt, als der weisse. In einer Blindverkostung konnte ich sogar die Farbe erkennen, was ich sehr erstaunlich fand, damit habe ich gar nicht gerechnet.

Da der Blumenkohl einen fraktalen Aufbau hat, habe ich auch ein paar fraktale Bilder generiert. Ich finde sie so niedlich, dass ich sie in den Reigen meiner psychedelischen Phase in meinem entstehenden Bilderbuch aufnehmen werde. Natürlich wird meine einsame Hauptdarstellerin in den Illustrationen nicht fehlen.

psychedelischer Wald

fraktaler karfiol

 

Psychonaut

neuronengespräch

Psychonauten erforschen die eigene Psyche mithilfe von Meditation oder aber  psychoaktiven Substanzen und bewegen sich so im neuronal vernetzten Gehirn.

Wie in dem Beitrag „Inspiriert von Dante“ schon erwähnt arbeite ich zur Zeit an der Bilderwelt einer Figur, die auf der Suche nach sich Selbst ist.  Die bildlichen Darstellungen der inneren Einkehr bzw. das Gespräch mit den Neuronen habe ich wie man oben sieht in verschiedenen Varianten ausprobiert und kam auf die Idee diese zu einem animierten gif zusammenzufügen.

Denim – Eine Reinkarnation

Alte Jeanshosen wiederzuverwerten ist ja kein neuer Trend, denn den gab es in den70er/80er Jahren auch schon. Heutzutage nennt man das Upcycling, aber viel geändert hat sich nicht. Es werden Kissen, Taschen und sonstiges Zeug daraus kreiert, mal schön und mal weniger schön. Auch ich habe es das ein oder andere mal schon gemacht, aber so ein richtiges Lieblingsstück ist nie daraus geworden, doch diesmal konnte ich den alten Hosen neues Leben einhauchen und möchte mich an dieser Stelle auch mal selber loben.

Alles was man dazu braucht sind ein paar alte Hosen, die man auftrennt oder aufschneidet und einen einfachen Kimonoschnitt. Da manche Jeansstoffe sehr schöne Webkanten haben, habe ich mir auch die Mühe gemacht manche Beinteile aufzutrennen, damit ich die Webkante sichtbar einsetzen konnte. Der schwierige Part ist dann die Teile so zu drapieren, dass ein schönes Muster entsteht. Dann gehts ans Nähen und fertig ist das Kleidungsstück.

Da ich diese Modebloggerfotos nicht leiden kann, hatte ich die Jacke auf der Schneiderpuppe fotografiert, aber das wirkte irgenwie fade und leblos, also hab ich  doch vor dem Spiegel posiert.

Hier also ein paar Impressionen einer gelungenen Wiedergeburt:

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Home Taping

In meiner Jugend wurden ja noch Mix-Tapes hergestellt und ich erinnere mich gerne an diese kleinen Präsente meiner Freunde. Viele dieser Kassetten sind heute noch in meinem Besitz, aber klanglich leider kein Genuss mehr.

Bei der modernen Variante eines „Mix-Tapes“ wird der Musikmix direkt ins Netz gestellt und die ganze Welt kann zuhören.

Danke Demis Lušjak!

Soundcloud Demis Lušjak

musik

 

Ricotta-Gnocchi für Angsthasen

Gnocchi zuzubereiten ist meines Erachtens eine Kunst. Was weitläufig als Gnocchi bekannt ist, kommt leider als zähe Klumpen auf die Teller. Sie müssen aber zart und fluffig sein, erst dann sind sie ein Genuß. Bei den klassischen Kartoffelgnocchi heisst das: nur nicht zu viel kneten. Ricotta-Gnocchi sind fragile Geschöpfe, sie neigen genau wie Grießnocken im Wasser zu zerfallen. Um diesem Problem zu entkommen habe ich die Gnocchi im Dampf gegart – einfacher und sicherer geht´s nicht.

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250g Ricotta und ein Ei

 

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Eine Handvoll Parmesan dazugeben und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.

 

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Und dann nur ca. 1 Handvoll Griess dazugeben (ich habe diesmal Weichweizengriess genommen, da ich keinen Hartweizen mehr hatte).  Achtung der Griess quillt nach -> je weniger Griess man benutzt, umso fluffiger werden sie. Ich muss leider zugeben, dass ich auch weniger hätte nehmen können, daher gibt es keine genaue Grammeinheit! Immer nach der Devise „Mutig sein“!

 

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Nocken abstechen und dampfen, bis sie stocken.

 

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Die Ricotta-Gnocchi sind dann in einer Rote-Bete-Cremesuppe gelandet – Wunderbar!